Umwelt- & Energiepolitik

Heute verbrauchen Zürcherinnen und Zürcher mehr als dreimal so viel Energie, als dass wir mit dem Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft in unserer stadtzüricher Verfassung (Gemeindeordnung) festgeschrieben haben. Um den CO2-Ausstoss massiv zu reduzieren und damit den Klimawandel zu stoppen, müssen wir jetzt handeln! Es geht dabei vor allem darum, das Verbrennen von fossilen Energieträgern zu reduzieren. Das grösste Potenzial liegt in der Schweiz und auch in Zürich im Gebäude- und im Mobilitätsbereich. Damit auch kommende Generationen Entscheidungsfreiheit und damit Lebensqualität geniessen können, kämpfe ich konsequent für einen unbürokratischen Klima- und Umweltschutz. Konkret heisst dies:

In Zukunft werden wir nicht weniger, sondern eher mehr Strom verbrauchen. Dies hauptsächlich, weil fossile Heizungen vermehrt durch Wärmepumpen ersetzt werden und der Verkehr zunehmend elektrifiziert wird. Deshalb muss unser Strom auch in Zukunft

  1. CO2-frei produziert werden
  2. Jederzeit zur Verfügung stehen
  3. Für jedermann bezahlbar sein

Das dies weiterhin möglich ist, kämpfe ich für:

  • Verbesserung der Energieeffizienz durch festlegung von Mindeststandards
  • Den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie den Kauf von Beteiligungen an solchen Anlagen (Beispiel: Offshore Windparks)
  • Den 100-prozentigen Ersatz der heutigen Wasserkonzessionen

Sollte innerhalb der nächsten zehn bis fünfzehn klar werden, dass einer der drei oben genannten Kriterien in Bezug auf die Stromproduktion nicht eingehalten werden kann, plädiere ich für eine offene Diskussion über die eingeschlagene Energiepolitik. Ich wehre mich vehement gegen Gas- und Kohlekraftwerke, die unsere Anstrengungen zur Reduktion des CO2-Ausstosses zu Nichte machen. Bevor solche Kraftwerke gebaut oder Strom aus deren Produktion eingekauft wird, müssen alle Optionen zur Effizienzverbesserung und zur CO2-freien Stromproduktion voll ausgeschöpft werden!

 

 

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